Hans Albers, Henning und der Alsterkutter – mehr davon!

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Geschafft! Die Sektflasche zersprungen, der neue Name enthüllt: der zweite Alsterkutter heisst Hans Albers!


Auf der Reeperbahn nachts um halb eins? Nein, an der Alster sonntags um halb zwei! Dort meinte Taufpatin Carena gestern in ihrer Taufrede: „Die Welt braucht mehr Menschen wie Hans Albers, MG und Henning“, bevor sie die Sektflasche an den Anker am Bug knallte, um Alsterkutter Nr. 2 offiziell zu taufen – auf den Namen „Hans Albers“. Dass die Flasche erst nach diversen Anläufen zu Bruch ging, wollen wir jetzt mal nicht als schlechtes Omen werten, denn bislang läuft alles richtig gut bei dem jungen Unternehmen barca BOAT EVENTS.

Erst im vergangenen Jahr gestartet, nun also 100% Expansion für das Business von Henning Haarhaus und seinem Partner. „Ahoi Alsterkutter“ hieß es im März 2015, als der St. Georg Blog über Henning und seinen Start in die Selbständigkeit berichtete: mit einem alten Kutter, viel Arbeit und einem Crowdfunding über StartNext.

Ein Jahr später sind über 1.000 Segelgäste im Kutter über die Alster geschippert, es gab viele fröhliche private Ausflüge und Firmenevents, Erwachsene und Kinder segelten gemeinsam, dazu Gruppen, Paare und Singles. Immer mehr Anfragen nach Gruppenevents mit mehr als 11 Personen machten nun das zweite Boot erforderlich. Wie Alsterkutter Nummer 1, die  „Große Freiheit“, stammt auch „Hans Albers“ aus Mecklenburg-Vorpommern, ist jedoch ein 68er-Baujahr, während der Kutter „Große Freiheit“ dieses Jahr bereits seinen 50sten Geburtstag feiert.

Fast jeden Tag und bei fast jedem Wetter ist der Kutter auf der Alster zu sehen. Am 1. April hat dieses Jahr die Saison gestartet, am 2. April enterte der erste Junggesellinnenabschied den barca Bootssteg mit Kurs auf den Kutter. Inzwischen ergänzen Events an Land das Programm – schon mal das „Hamburger Kutterabitur“ abgelegt?

Alster oder Eisbahn?

Wenn die Alstertouren sich weiterhin so positiv entwickeln, wird die Eisbahn in Elmshorn das Nachsehen haben: dort und auf der Eisbahn in Wien jobbte Kutter-Käpt’n Henning letzten Winter – eine ideale Ergänzung zum Sommerbusiness Alstersegeln. Zum Eisbahnjob kam er – wie könnte es anders sein –  durch einen Kundenkontakt auf dem Alsterkutter.

Und was gefällt Henning Haarhaus am besten, wenn er mit dem Kutter auf der Alster unterwegs ist? „Dass inzwischen sogar die Kapitäne der Alsterdampfer grüßen!“

Wer die Alster noch nicht vom Kutter aus gesehen hat, dem sei das Feierabendsegeln wärmstens ans Herz gelegt: täglich von 15 Uhr bis Sonnenuntergang – ob mit Segelkenntnissen oder ohne, spielt dabei überhaupt keine Rolle: After Work Segeln.

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