Wer ist eigentlich herr neumann?

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Es gibt Eis, Baby!

In der Langen Reihe 113 (vorher Rahimi Spa) präsentieren Katja und Christian ihr neues Eiscafé namens „herr neumann“. Es gibt Eis, Kaffee und Kuchen, Getränke und kleine Snacks, demnächst auch Frühstück. Der überaus leckere Kuchen kommt aus Duvenstedt von Caros Konditorei, das Eis aus drei kleinen Hamburger Manufakturen. Rund 100 Sorten Auswahl kommen auf die St. Georger zu – 16 davon sind ständig vorrätig, vier davon in veganer Qualität. Aktueller Renner ist übrigens die Sorte „Snickers“.

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Katja und Christian

Wie das so ist bei alten Freunden aus Kindertagen: „Wir wollten schon immer mal was zusammen machen“, sagt Katja. Die Kombination wirkt erfolgversprechend: Christian bringt als langjähriger Gastronom in Kiel viel fachliches Know-how mit, während Katja, die vorher in der Modewelt zuhause war, nicht nur durch die Expertise einer Mutter von viel Eis essenden Kindern überzeugt. Sie lebt bereits seit Ewigkeiten im Viertel und hat hier viele, viele Freunde und Bekannte  – klar festzustellen bei der Einweihungsfeier am 30. April, als auf dem Fußweg kaum noch ein Durchkommen war.

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Warum zu herrn neumann?

Endlich ein Eiscafé mit Fensterverkauf auf der Langen Reihe! Viel wichtiger allerdings: die Produkte stammen wenn möglich von kleinen lokalen Betrieben statt aus großer industrieller Fertigung. Nachhaltigkeit, Fair Trade und „Bio“ spielen eine große Rolle, die Produkte enthalten keine Konservierungsstoffe und keine künstlichen Aromen. So gibt es Brausen von SeeZüngle, das Wasser ist von Viva con Agua. Sehr positive Reaktionen gab es bereits auf die veganen Produkte (Eis und Kuchen). Neben der normalen Portionskugel à 1,20 (vegane Sorten 1,40) sind die „Kinderkugeln“ eine super Idee: kleine Kugeln zum halben Preis. Auch für Erwachsene empfehlenswert, denn so lassen sich noch mehr verschiedene leckere Eissorten probieren.

Die Kleinigkeiten machen es aus, wie das liebevoll angelegte Blumenbeet vor der Tür oder die Verarbeitung ungewöhnlicher Materialien innen: Die alten Fußbodendielen wurden für den Tresen verarbeitet, die  Tische mit Betonplatten auf alten Gestellen sind ebenfalls eigene Kreationen. Ein paar Dinge fehlen noch, aber das „Soft Opening“ zum Stadtfest musste sein und wurde vor allem von den Kindern sehnlichst erwartet: sie stehen bereits Schlange auf dem Kindertreppchen vor dem Fenster, um sich ihr Lieblingseis zu sichern.

Geöffnet ist täglich von 8 bis 22 Uhr, am Wochenende ab 9 Uhr – und vielleicht ist dann ja auch der herr neumann da…

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