Aşk Café: Hamburg meets Istanbul

St. Georg Ask Cafe35

Da ist es, das nächste neue Café: am 1. Mai eröffnete das Ask Café in der Schmilinskystraße 19. Dort wo vorher El Padrón über der Eingangstür stand, gegenüber von ICON und den Pet Shop Boyz wurde dieses Lokal nun wiederbelebt.

Der Name macht mich ratlos: to ask = fragen? „Nein,“ erklärt der Chef, Yusuf Sahin, „das türkische Aşk heißt Liebe“. Aha, das erklärt dann auch das „herzige“ Logo.

Istanbul, Yusufs Heimatstadt, ist durch viele Fotos allgegenwärtig im Ask Café, türkische Musik begrüßt die Gäste. Das Publikum im bereits recht gut besuchten Lokal ist bunt gemischt, ganz wie der Slogan es verheißt: Hamburg und Istanbul.

St. Georg Ask Cafe23

Das Café lockt mit hausgemachten Backwaren, und für besondere Anlässe lassen sich dort alle erdenklichen Torten vorbestellen. Einige unglaubliche Kreationen sind auf der Facebook-Seite des Ask Cafés zu finden.

40 Sitzplätze bietet das Ask Café drinnen, dazu kommen einige nette Außenplätze. Lila und weiß sind die vorherrschenden Farben, dazu viel helles Holz. Geöffnet ist täglich von 10 bis 23 Uhr, WLAN gibt’s ab Mitte Mai.

Die osmanisch-französische Küche des Familienbetriebs bietet Speisen vom orientalischen Frikadellenteller bis zu Quiche und Flammkuchen. Gestartet wird morgens mit einem Frühstücksangebot, dazu soll samstags und sonntags ein Brunch (nicht nur) die St. Georger in die Schmilinskystraße locken. Bis 23 Uhr dann abendlicher Barbetrieb – den Yusuf professionell beherrscht: als gelernter Barkeeper mixte er zuvor in der Martini Tagesbar am Winterhuder Mühlenkamp.

1 Kommentar zu Aşk Café: Hamburg meets Istanbul

  1. Habe hier nun zum wiederholten Male sehr gut gegessen. Mit etwas anderem Konzept als das ebenfalls gute Le Su um die Ecke, kann man hier in fröhlicher Umgebung mit unaufdringlicher Musik unbekannte Gaumenfreuden entdecken. Oder eben bekannte, wenn man aus der Türkei kommt. Das ist türkische Küche wie ich sie bisher noch nicht kannte und die nichts mit den Fleischbergen manch anderer türkischer Restaurants zu tun haben.
    Hierbei drängt sich die Analogie zur griechischen Küche auf, auch wenn es die Türken wohl weniger gern hören.
    Das Ask Cafe zu Köz Urfa verhält sich so wie Kuoros, der Grieche an der Alster zum einfachen griechischen Grill. Also wirklich die feine und leckere Variante der Ethnoküche.
    Kann man nur empfehlen. Preise sind im Rahmen.
    Verleihe ein Bib Gourmand, ein Kochmützchen oder zwei Kochlöffel.
    Weiter so.

Kommentar hinterlassen