Döner-Krieg in St. Georg?

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Eine provozierende Überschrift, klar, aber das war mein erster Gedanke, als die riesigen Werbebanner auf der Langen Reihe auf mich einschrien. Nach Eröffnung des neuen Eck-Imbiss-Dönerladens Baris Grill im  ehemaligen Bubble Tea-Laden war dieser durchaus gut besucht. Das muss den anderen Döner-Verkäufern aufgefallen sein, und die Konkurrenz scheint das Geschäft offensichtlich zu beleben.

Wikipedia weiß dazu übrigens, dass es im Jahr 2011 in Deutschland über 16.000 Dönerbuden gab und der Umsatz der Dönerindustrie etwa 3,5 Milliarden Euro betrug.
Aber auch wenn Döner Kebab des Deutschen liebstes Fast Food ist – ich habe keine Ahnung von Dönerpreisen und Dönerqualitäten, denn das sich drehende Grillfleisch steht nicht auf meinem Speiseplan. Bislang kenne ich von persönlichen Besuchen nur das Kebap House in der Langen Reihe, wo mir Börek-Rollen mit Schafskäse und Falafel mit Salat im Fladenbrot stets gemundet haben.

Aber wie sehen das die routinierten Imbiss-Esser in St. Georg? Ist die Dichte an Schnell-und-günstig-Snack-Lokalen auf der Langen Reihe inzwischen ausreichend? Oder ist der Steindamm dafür eh die bessere Alternative?

 

11 Kommentare zu Döner-Krieg in St. Georg?

  1. Dönerbude Barsinghausen // 26. Juli 2016 um 21:04 //

    Dönerbuden stehen für Integration, Kommunikation, leckeres internationales Essen, Völkerfreundschaft und verschwimmende Grenzlinien, gerade im Fall des Döners – türkisches Fast Food dass in Deutschland geboren wurde. Da kann keine dumme Klamottenbude in irgendeiner Weise mithalten.

  2. Also um nur mal über die Dönerbuden zu sprechen.

    Der Dönerladen gegenüber von der Box bei der Schule -> Nein danke. Geschmacklich so lala..aber dann noch ein Chinesen Imbiss mit dabei. Komische Sache

    Der Döner in der Box (Glaskasten). Dort hat das Personal gewechselt und ist echt schlecht geworden. Früher hat man dort gerne gegessen. Jetzt eher ein Gaumengraus.

    Der Neue im ehemaligen Bubble-Tee Laden. Richtig Gut. Ein ehemaliger Mitarbeiter aus der Box arbeitet dort. Qualität 1A

    Also von mit aus kann der Chinesen-Döner und der Döner im Glaskasten Platz für was neues machen. :p

  3. Dönerbude vs. moderner Klamottenladen

    Also auf der Langen Reihe sind für mein Empfinden von beiden zu viele.
    Die bisherigen zwei Dönerbuden hätten auch gereicht.
    Wer da keine kulinarische Befriedigung findet, kann auch noch die paar Schritte weiter bis zum Steindamm laufen, um dort nach Alternativen zu suchen.

    Und Klamotten… gibt’s in der City.
    Was Auswahl & Preis der auf der Langen Reihe angebotenen Textilien angeht, entscheide ich mich dann doch für einen 15 minütigen Fußmarsch in Richtung Mönckebergstraße / Spitalerstraße.

    Was ich sehnsüchtig vermisse: ein Sonnenstudio.
    Eine Fleischerei / Metzgerei wäre auch toll. Oder ein Fischfachhändler.

    Dafür dürften dann auch gerne ein, zwei Frisöre, ein Bäcker und eine Apotheke abwandern. Hätte ich keine Probleme mit…

  4. Was ist das denn überhaupt für eine Diskussion? Erstmal ist eins so schlecht wie das andere. Dann ist ein Imbiss zumindest noch kommunikativ und für alle da, ganz im Gegensatz zu schickimicki Klamottenläden!!

    • Ich wohne direkt gegenüber von dem Döner im Glas und finde das häufig viel zu kommunikativ. Manche Gäste hängen stundenlang draussen rum und debattieren lautstark Dinge, die ich auch bei geschlossenen Fenstern auf meinem Sofa mitverfolgen kann. Es gibt wirklich genügend Futterbuden in der Strasse, außer wenn man irgendwann nur noch Hotelgäste mit Fast Food versorgen möchte, die sich dann gegenseitig als Besucher eines kaputtsanierten Szeneviertels bestaunen können. Wie wär’s mal mit nem Laden mit Obst und Gemüse?

  5. Nee sorry, da sind mir Boutiquen schon lieber. So ein Imbiß sieht doch auch sch… aus und macht das Viertel echt nicht schöner!

  6. Tja, ob bei einem solch billigen Preis das Fleisch überhaupt halbwegs akzeptable Qualität besitzen kann, ist fraglich. Andererseits freue ich mich über jedes Geschäft in der Langen Reihe, das nicht Schicki-Micki-mäßig auf Yuppies und Touris ausgerichtet ist. Abschreckende Beispiele: dieser unsägliche Frozen-Yoghurt-Laden, das Kaufhaus Hamburg, die überteuerten Boutiquen!

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