Stadtfest St. Georg 2012

Eigentlich gibt es dieses Wochenende ja nur ein großes Thema in St. Georg: das Stadtfest auf der Langen Reihe zwischen Baumeister- und Schmilinskystraße.
Essen, Trinken, Musik kann man das nennen oder auch Menschenmassen, Betrunkene, Lärm und Schlimmeres. Sicher nichts für diejenigen, die es beschaulich lieben, aber mal kann ein Stadtfest vor der eigenen Haustür ja auch ganz lustig sein.

Unter http://www.stadtfest-stgeorg.de findet man dazu alles, was man wissen muss: Programm, Lageplan und Info drumrum. Die Kulturbühne steht auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz, die Newcomerbühne am Anfang der Langen Reihe / Ecke Baumeisterstraße. Dazu gibt’s einen Flohmarkt auf der Baumeisterstraße und – wie üblich auf Stadtfesten – Getränke und Nahrungsaufnahme bis zum Abwinken.

Meine persönlichen Favoriten sind das Public Viewing des Eurovision Song Contests am Samstag (mit gewohnt vielen schrecklichen Darbietungen) und der bestimmt ziemlich gute Live-Auftritt von Sängerin Cäthe Catharina Sieland am Sonntag:

Video: Cäthe – Senorita

Positiv Unerwartetes gibt’s bestimmt auf der Newcomerbühne – präsentiert von meinem Lieblingslokalsender  917xfm, das klingt vielversprechend. Bands, von denen man bisher noch nie gehört hatte, sind ja oft besser als alles andere, ich lasse mich überraschen.

Aber auch die kleineren Acts verdienen viele Zuschauer: der Kulturladen präsentiert zum Beispiel so illustre Gruppen wie japanische Trommler, Bollywoodtanz und Kinderchor, argentinische Tangomusik, ein Kinder-Mandolinenorchester und Swingtanzen zum Mitmachen.

Wem es an der Langen Reihe zu viel Halligalli ist, der kann zum Hansaplatz flüchten, auf dem es relativ ruhig sein dürfte oder am Sonntag (27.5.) um 16 Uhr einen Abstecher in die Alexanderstraße 16 machen, um an einer Ausstellungseröffnung teilzunehmen mit dem schönen Titel

„fluch der akribik – mit abstand betrachtet“.
Alexandra Wichmann, Nina Kromm und Ellen Ollesch präsentieren Sprühkunst, Fotos, Video mit musikalischer Begleitung durch DJ Ninajurewna & Hedonistic.

Das Wetter soll auch halten, was wollen wir mehr?

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